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Saison 2011/2012 Bezirksliga Linker Niederrhein
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Saison 2011/2012 Bezirksliga Linker Niederrhein
09/14/2011 2:46 pm

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1. Spieltag  (11. 9. 2011)

Concordia Viersen I - DJK Kleinenbroich I   5 : 3


Im ersten Spiel der neuen Saison trafen wir auf den Wieder-Aufsteiger Kleinenbroich. Von der Papierform sollte es eigentlich eine klare Sache sein. Im Spiel lief bei uns nicht alles rund, letztlich reichte es aber zu einem ungefährdeten Sieg.

Während die Gäste in Bestbesetzung antraten, war auf unserer Seite Ralph nicht dabei. Für ihn spielte Michael Hartges.

Zum Spielverlauf: Nach ein bis zwei Stunden zeichneten sich hier und da leichte Vorteile ab, an zwei Brettern komplizierte Verwicklungen, und nirgendwo eine wirklich schlechte Stellung. Die ersten konkreten Ergebnisse gab es in der dritten Stunde.

(Brett 8)   Michael Hartges – Werner Buch   1 : 0
Michael hatte mit der harmlosen Spielweise seines Gegners keine Probleme. Michaels Angriff auf die Königsstellung, mit einem spektakulären Schein-Damenopfer, führte noch nicht zum sofortigen Erfolg, aber der Gegner mußte einiges Material geben, um sich zu retten. Die Partie mündete in ein Turmendspiel, das langwierig werden konnte – doch Michael fand, mit der freundlichen Mitwirkung seines Gegenübers, eine Abkürzung und setzte den schwarzen König auf g6 matt.

(Brett 5)   Heinz Winz – Egon Klaus   0 : 1
Egon eroberte in der Eröffnung einen Bauern und nahm dafür eine verzögerte Entwicklung in Kauf. Zwischenzeitlich wuchs sein Materialvorsprung auf 2 Bauern, von denen er einen wieder abgab. Auch in dieser Partie fand das Turmendspiel ein abruptes Ende – Matt auf der Grundreihe.

(Brett 6)   Michael Oehlers – Reinhardt Becker   0 : 1
Michael befreite sich aus einer passiven Stellung, indem er eine Figur für 3 Bauern gab. Im weiteren Verlauf erwies sich aber, daß Michaels Bauern schwach und die gegnerischen Figuren zu stark waren.

(Brett 7)   Klaus Gilgenbach – Wilfried Rahn   0 : 1
Wilfried war in einer völlig geschlossenen Stellung mit einer Qualität weniger mit Remis zufrieden. Sein Gegner wollte aber mehr und opferte eine Figur, um das Spiel zu öffnen. Der Schuß ging nach hinten los: Wilfried drang mit Turm, Läufer und Springer tief in die gegnerische Stellung ein und setzte den weißen König auf d1 matt.

(Brett 3)   Winfried Engler – Christoph Hollender   1 : 0
Ich suchte und fand ausgangs der Eröffnung taktische Verwicklungen. Nachdem der Pulverdampf sich verzog, hatte ich eine Qualität weniger, dafür einen Bauern mehr auf dem Brett. Schließlich fand mein Gegner im Endspiel den richtigen Moment, um die Qualität so zurückzugeben, daß er anschließend mit einem Freibauern den Durchmarsch machen konnte.

(Brett 2)   Armin Thelen – Heinz Kraus   0 : 1
Armin lehnte ein frühes Remisangebot ab, überzeugt, daß er gefahrlos weiterspielen konnte. Ganz so gefahrlos war es aber nicht. Nachdem sein Gegner die Dame für zwei Türme tauschte, hat Armin es schwer, seine Figuren koordiniert ins Spiel zu bringen. Als beide schwarze Türme auf der 1. Reihe auftauchten, war es brenzlig und vielleicht schon zu spät. Die Zeitnot tat das Ihre, und im 40. Zug gab Armin in verlorener Stellung auf.

Nach vier Stunden Spieldauer liefen beim Zwischenstand von 3 : 3 noch zwei Partien, beide Stellungen waren vorteilhaft für uns.

(Brett 1)   Klaus Noth – Michael Glinzk   0 : 1
Michael hatte nach einem ungewöhnlichen Eröffnungsverlauf einen stabilen Mehrbauern. An dem Materialverhältnis änderte sich bis ins Turmendspiel nichts mehr. Am Ende führte Michael mit König, Turm und Bauer gegen König und Turm eine Gewinnstellung herbei; ein kurioser Turm-Einsteller führte dann zum heiteren Abschluß.

(Brett 4)   Michael Gerndorf – Toni Winkels   1 : 0
Michael wählte in der Eröffnung ebenfalls einen ungewöhnlichen Aufbau, der im ersten Moment passiv schien, aber ein erhebliches dynamisches Angriffspotential barg. Aus den Verwicklungen des Mittelspiels ging Michael mit Vorteil hervor. Nach der Zeitkontrolle hatte er Springer und Bauer mehr auf dem Brett und führte die Partie sicher zum Sieg.

Das nächste Spiel der 1. Mannschaft ist am Sonntag, 23. Oktober 2011, auswärts beim Aufsteiger SC Kevelaer II.
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10/27/2011 12:33 pm

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2. Spieltag  (23. 10. 2011)

SC Kevelaer II - Concordia Viersen I   2 : 6


Am zweiten Spieltag der Bezirksliga spielten wir beim zweiten Wieder-Aufsteiger, der zweiten Mannschaft des SC Kevelaer. Der Mannschaftskampf, im schönen Spiellokal unter dem Dach der städtischen Begegnungsstätte, war einigermaßen unterhaltsam; am Ende wurde es einseitig, da war nur noch die Frage offen, wie hoch wir gewinnen. Das Ergebnis, denke ich, geht in Ordnung.

Die Gastgeber traten in Stammbesetzung an. Bei uns war Michael Oehlers nicht dabei, dafür komplettierte wieder Michael Hartges die Mannschaft.

Michael war es auch, der wieder den Punktereigen eröffnete – diesmal nur mit einem halben Punkt.

(Brett 8)   Michael Horst – Michael Hartges   ½ : ½
Die Partie zwischen den zwei Michaels begann munter, dann verflachte sie bald. Es wurden ziemlich viele Figuren getauscht, übrig blieb ein Leichtfigurenendspiel mit langen Bauernketten auf dem Brett, das war dann ziemlich eindeutig remis.

(Brett 6)   Ferdinand Laarmans – Ralph Bemba   0 : 1
Ralph legte die Partie sehr geduldig an, verzichtete auf einen frühen Bauerngewinn, den er mit einer möglicherweise verfrühten Öffnung der Stellung bezahlt hätte, und setzte statt dessen auf eine langsame Entwicklung. Erst im Endspiel gewann Ralph schließlich einen Mehrbauern und erreichte eine Stellung, aus der heraus er auf Gewinn spielen konnte. Sein Gegner spielte aber noch geduldiger und am Ende einen Tick zu geduldig – im 38. oder 39. Zug überschritt er die Zeit.

(Brett 3)   Christoph Hollender – Stefan Simons   ½ : ½
Nach der Eröffnung zögerte ich einen Figurenabtausch so lange heraus, bis mein Gegner die Initiative ergriff und einen anderen, für ihn günstigen Abtausch erzwang. Danach bekam ich kein aktives Spiel mehr, baute mir nur eine solide Verteidigung auf und gab mich damit zufrieden, als mein Gegner Remis anbot.

(Brett 4)   Gottfried Faust – Michael Gerndorf   0 : 1
Michael überspielte seinen Gegner nach und nach, gewann einiges Material und führte die Partie schließlich mit einer hübschen Schlußpointe zum Sieg.

(Brett 1)   Michael Glinzk – Richard Valenta   1 : 0
Michael benötigte etwas Zeit, um sich den Gegner und die Stellung „zurechtzulegen”. Im Mittelspiel gewann er mittels einer Mattdrohung die Qualität; das genügte, um anschließend ins Endspiel abzuwickeln. Mit einem weiteren taktischen Schlag sicherte Michael sich dann den Sieg.

Beim Zwischenstand von 4 : 1 liefen nun noch drei Partien, und eigentlich sahen alle drei gut aus.

(Brett 7)   Wilfried Rahn – Robin Winkels   ½ : ½
Wilfried spielte heute eine der spektakuläreren Partien. Ausgangs der Eröffnung gewann er einen Bauern; damit wollte er sich aber nicht zufrieden geben und opferte in den nächsten Zügen Material für Angriff auf die schwarze Königsstellung. Der Angriff schlug nicht ganz wie gewünscht durch, und so hatte Wilfried zwischenzeitlich einen Turm weniger auf dem Brett und einige Probleme zu lösen. Es gelang ihm aber, die Spannung aufrecht zu erhalten, und irgendwann bekam er das Material wieder zurück. Im Endspiel gewann er noch einen Mehrbauern, der letztlich aber nicht reichte, um die Partie zum Sieg zu führen. Immerhin genügte das Remis, um unseren Mannschaftssieg zu zementieren.

(Brett 2)   Eberhard Horlemann – Armin Thelen   0 : 1
Armin stand nach der Eröffnung ziemlich zusammengedrängt und nicht wirklich erfreulich. Als sein Gegner ihm aber unbeabsichtigt die Gelegenheit ließ, sich zu befreien, wendete Armin das Blatt. Eine offene Linie und ein weit vorgerückter Freibauer waren seine wichtigsten Waffen. Damit erreichte Armin die Abwicklung in ein Endspiel mit Qualitäts-Vorteil, das er sicher verwertete.

(Brett 5)   Egon Klaus – Herbert Holtappels   ½ : ½
Egon spielte eine Partie fürs Kuriositäten-Kabinett. Schon in der Eröffnung begann sein Gegner, sehr langsam zu spielen, bis er nach gut 20 Zügen nur noch 3 Minuten Bedenkzeit auf der Uhr hatte. Den Rest bis zur Zeitkontrolle blitzte er dann in weniger als einer Minute herunter! Nach dem 40. Zug wiederholte sich dasselbe Spiel. Egon nutzte dies, um in einer weitgehend geschlossenen Stellung einen klaren Positionsvorteil zu erlangen. Die Stellung sah stark danach aus, daß es irgendwo einen Gewinnweg geben müßte – Egon fand aber keinen. Am Ende ließ er „Fair Play” walten und bot Remis an, kurz bevor sein Gegner die Zeit überschritt.

So endete der Mannschaftskampf mit 6 : 2 für uns. Keine Verlustpartie, ein klares Ergebnis – und bei alledem blieb das Gefühl, daß das noch nicht das Ende der Fahnenstange ist, daß wir noch mehr erreichen können.

Das nächste Spiel der 1. Mannschaft ist am Sonntag, 20. November 2011, ein Heimspiel gegen die Schachfüchse Kempen.
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