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8. Juli 2011
10/02/2011 9:58 am

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Ich liege auf der Insel Vava'u/Tonga vor Anker. Heute Nacht bin ich ganz langsam gesegelt, jedoch immer noch zu schnell. Letztendlich habe ich das Genua-Segel durch die Sturmfock ausgetauscht, und 'Guppy' lief trotzdem noch mit etwa 3 Knoten [6,5 km/h]! Aber die viel langsamere Midget 26' Jacht konnte mich dadurch wieder einholen, und so fuhren wir bei Sonnenaufgang im Kielwasser eines großen Kreuzfahrtschiffs zusammen zwischen den Felsen und Inselchen hindurch zum Ankerplatz. Das war wirklich die schönste Ansteuerung, die ich je erlebt habe. Die Inseln und Felsen sahen so zauberhaft schön aus im Morgenlicht, die Palmen erhoben sich nur leicht über die anderen Pflanzen, und alles war von einem zarten Nebel umwabert. Tonga ist sehr schön. Ich habe den größten Teil des Tages mit Einklarieren verbracht, was hier nicht ganz einfach ist, jedoch sind die Menschen sehr nett. Ich mußte für die Immigrationsbehörde, den Zoll, wegen der Quarantäne-Bestimmungen usw. einen Haufen Papierkram erledigen - bis sie endlich alle zufrieden waren. Aber ich hab' ja Zeit. Ich habe mal wieder ein Glas eiskalte Cola auf einer Terrasse genossen, während ich zufrieden auf 'Guppy' herabblickte, die zwischen all den anderen Jachten vor Anker lag. Ich habe mir ein bisschen Ruhe nach dieser anstrengenden Überfahrt gegönnt. Eigentlich war ich nicht wirklich müde, was ziemlich verrückt ist, denn ich hatte die ganze Nacht nicht geschlafen. Ich wollte meinen ersten Tag auf Tonga genießen, und das ist mir auch gelungen. Heute Nacht werde ich wohl gut schlafen können. Und Morgen? Nun, wir werden sehen...

Laura
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