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8. Dezember 2010
10/02/2011 8:05 am

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Vergangene Nacht habe ich gut schlafen können. Die See war etwas ruhiger, daher musste ich nicht die ganze Zeit über in meiner Koje anspannen. Ich schlafe jetzt jedes Mal für ein bis zwei Stunden und benutze den Alarm des Radargerätes. Wenn sich etwas am Kurs oder dem Wind ändert, merke ich das meistens sofort. Im Schlaf nehme ich unbewußt alle Geräusche um mich herum wahr, und wenn sich daran etwas verändert, werde ich sofort wach. Manchmal, wenn keine Wellen ins Cockpit schlagen und der Himmel sternenklar ist, schlafe ich im Cockpit. Aber in den letzten beiden Nächten war der Himmel ziemlich bewölkt und ich konnte die See nicht vom Himmel unterscheiden. Alles um "Guppy" herum war pechschwarz. Aber letzte Nacht gab es eine schöne Phosphor Sput (Lichtspur) hinter dem Boot, und als "Guppy" wieder mit voller Gewalt durch eine Welle schnitt, leuchtete das Wasser um uns herum auf. Das ist wirklich super schön. Heute Morgen glich das Boot einem Schlachtfeld, überall lagen tote Fliegende Fische. Der Wind treibt uns nun zu einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa sieben Knoten an, in Richtung Sint Maarten. Es sind noch 1400 Seemeilen (2704 Kilometer) und ich mache gute Fahrt.

Laura
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