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28. Mai 2011
10/02/2011 9:17 am

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Inzwischen ist wieder ein ganzes Leben an Eindrücken und Erfahrungen an mir vorbeigezogen, und ich habe deswegen auch das Gefühl, schon eine Woche lang hier zu sein. Natürlich habe ich das Dorf Atuona besucht, wo ich sofort vom Bürgermeister willkommen geheißen wurde - inzwischen habe ich schon drei Blumenketten gesammelt. Die Menschen hier sind wirklich sehr freundlich und sie finden es ziemlich schade, daß sie keine große Party zu meiner Ankunft organisieren konnten, da sie nicht wußten, wann ich komme. Das ist auch genau der Grund warum ich nicht wollte, daß sie es im Voraus wissen. Auf diese Weise ist meine Reise schöner und spontaner. Heute Morgen [27. Mai] bin ich mit einem Gleichaltrigen von einer anderen Jacht und einer Frau, die hier auf der Insel wohnt, auf Erkundungstour gewesen. Die Insel ist wirklich sehr schön, grün und sehr hoch. Sobald man in den Wolken ist, wird es kälter, und es stehen dort überall Tannenbäume, was mir in diesem Augenblick nicht unbedingt das Gefühl gibt, daß ich mich mitten im Pazifischen Ozean befinde. Jeden Tag kommen neue Jachten herein, und ich lerne ständig mehr Leute kennen. Jeder fragt sich, wie ich die Überfahrt in 17 Tagen und 22 Stunden schaffen konnte. Bis jetzt habe ich keine Jacht finden können, eine große 66-Fuß Jacht ausgenommen, die schneller war als 'Guppy'. Die Gespräche kommen dann auch oft auf das Thema zurück, wie es mir möglich war, so schnell zu sein. Meistens ist die Schlußfolgerung, daß ich von einem Wal gezogen worden sein muß, oder daß ich "The Flying DutchGIRL" sein müsse... Leider hat meine Schnelligkeit nicht verhindern können, daß 'Gup' unterwegs wieder Bewuchs [am Unterwasserschiff] ansetzt. Daher habe ich heute mal wieder den halben Tag unter 'Guppy' verbracht, bewaffnet mit einer Taucherbrille und einem Spachtel.

Laura
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