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28. Juli 2011
10/02/2011 10:06 am

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Es ist mal wieder so weit: der Wind weht genau von hinten und hat sich ziemlich abgeschwächt. Folglich rollt 'Guppy' wieder schwer, und alles, was nicht niet- und nagelfest war, liegt mittlerweile auf dem Boden. An sich ist das nicht schlimm - wäre meine Schüssel voll Cornflakes nicht noch darauf gelandet. Ich habe die Fock wieder durch das ausgebaumte Genua ersetzt, und das Reff aus dem Großsegel genommen. Es ist wunderbar, daß die Luken offen bleiben können, und die Sonne gelegentlich vorbeischaut. Das tut mir echt gut, nur hoffe ich, daß der Wind nicht weiter abnimmt. Wenn 'Guppy' weiterhin mit 6 Knoten segelt [11 km/h], habe ich gute Chancen, bei Tageslicht anzukommen [in Port Vila, Vanuatu]. Abgesehen von einem Frachtschiff letzte Nacht gibt es hier nicht viel zu sehen, keine Vögel oder Fische, und Delfine habe ich das letzte Mal während der großen Überfahrt [von Galápagos zu den Marquesas Inseln] gesehen - wirklich schade. An Neuseeland bin ich nun endgültig vorbei. Ich finde es aber noch immer ärgerlich, daß ich in einem Abstand von nur 1200 Seemeilen [2222 Kilometer] daran vorbei gefahren bin. Aber ich habe 'Guppy' schon gesagt, daß wir uns Neuseeland bestimmt irgendwann zusammen ansehen werden...

Laura
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