| 10/02/2011 8:24 am |
 Moderator Administrator Senior Forum Expert

Regist.: 10/01/2011 Topics: 433 Posts: 7
| Ich bin natürlich schon vorgestern auf Dominica angekommen. Der Weg hierhin war ziemlich rau. Es war zwar nur ein kurzes Stück, aber es gab sehr viele Böen, und alles in allem ist es während der vierstündigen Fahrt nur für etwa zehn Minuten trocken gewesen. Durch den Regen kamen manchmal auch schwere Windstoße, sodaß ich, lediglich unter Genuasegel segelnd, das Wasser im Cockpit stehen hatte. Ich war schon naß, da das Dinghy auf dem Vordeck losgeschlagen wurde und ich es wieder festbinden musste. Aber da das Vordeck dauernd unter Wasser stand, habe ich nichts sehen können. Beim zweiten Mal bin ich mit einer Taucherbrille bewaffnet aufs Vordeck gegangen um das Dinghy besser festzumachen. Ehrlich gesagt hatte ich eine ruhige Überfahrt erwartet, und darum das Dinghy nur mit einem Tau festgebunden. Nicht so schlau. Als ich auf Dominica ankerte hatte ich das Gefühl, als ob ich mit einem Laser-Boot gesegelt wäre. Ich war völlig durchgeweicht und stand im Cockpit um zu entspannen, als mir schon das erste Boot mit Früchten entgegenkam. Ich habe einklariert und mich danach ausgeruht. Es liegen noch zwei Niederländische Jachten in dieser Bucht. Mit diesen Seglern habe ich bereits eine Wanderung gemacht. Als ich gerade auf einer Kanone im Fort oben auf dem Berg saß, lief die "Stad Amsterdam" in die Bucht ein. Ich bin gestern wieder dort gewesen und es war echt lustig, alle wiederzusehen. Allerdings hatte gerade ein großer Austausch der Mannschaft stattgefunden, daher gab es viele neue Besatzungsmitglieder.
Laura |
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