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27. Juli 2011
10/02/2011 10:06 am

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Nach einem etwas längeren Zwischenstop als ursprünglich geplant sind 'Guppy' und ich zurück auf See. Als ich bei meiner Rückkehr die Wetterkarten studierte, sollte es für genau fünf Tage günstige Bedingungen für meine Überfahrt nach Vanuatu geben, darum wollte ich auch so schnell wie möglich die Segel setzen. Gemäß der Vorhersage soll ein kräftiger Wind direkt von achtern wehen, und danach soll es wieder windstill werden. Und ich brauche genau fünf Tage nach Vanuatu. Das Ausklarieren schien dadurch noch länger zu dauern, aber nach einem halben Tag und einer Menge Stempel war alles klar und ich bereit zum auslaufen. Zwar regnet es hier an einem Stück und der Himmel ist bewölkt, die Hauptsache ist aber, daß ein guter Wind weht. 'Guppy' bat mich sofort, das Großsegel zu reffen, während sie mutig am Wind segelte und wir gerade eine Insel, die in unserem Weg lag, umrundeten - folglich mußte ich die Schot fieren. Ein Fischerboot, das hinter mir fuhr, drehte dann plötzlich ab, offenbar um wieder den sicheren Hafen anzulaufen. Natürlich fuhr 'Guppy' auf dem ersten Teilstück mehr unter als über Wasser, ich wurde gleich wieder getauft, und alles ist wieder salzig. Nun weht der Wind schräg von achtern, die See ist wild bewegt, und weder sitzen noch lesen im Cockpit ist möglich. Statt dessen versuche ich, etwas Schlaf nachzuholen für die vergangenen, anstrengenden Tage. Aber 'Gup' und ich sind ziemlich glücklich, daß richtig viel Wind weht.

Laura
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